Sissach

Es kommt wieder Leben ins Schloss Ebenrain

Das Schloss Ebenrain in Sissach.

Das Schloss Ebenrain in Sissach.

Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Baselland stellt ein überarbeitetes Nutzungskonzept fürs Schloss Ebenrain vor. Dieses sieht mehrere Neuerungen vor. Fortan soll das Schloss Ebenrain seine Tore vermehrt für die Bevölkerung öffnen.

Demnächst könnte es so weit sein: Das Schloss Ebenrain in Sissach öffnet seine Tore vermehrt für die Bevölkerung. Das überarbeitete Nutzungskonzept der Baselbieter Volkswirtschaftsdirektion sieht folgende Neuerungen vor: Fortan findet einmal pro Monat eine öffentliche, kostenlose Kunstführung durch das Schloss statt, die Besuchenden werden dabei von einem Kunstführer oder einer Kunstführerin der Sammlung Kunstkredit Baselland begleitet.

Ebenfalls jeweils einmal im Monat soll die Allgemeinheit die Möglichkeit erhalten, den Schlosspark gratis bei einer öffentlichen Führung zu besichtigen. Diese Rundgänge werden durch das Ebenrain-Zentrum betreut. Weiter werden pro Jahr zwischen 10 und 15 Anlässe für bestimmte Baselbieter Firmen, Institutionen und Vereine ermöglicht.

Dabei allerdings fallen Nutzungsgebühren für das Schloss sowie den Einsatz des Ebenrainpersonals an

Diesem gestern publizierten Konzept ging eine Vorlage der Volkswirtschaftsdirektion im November 2019 voran, welche zwar uneingeschränkten Zugang zum Park, aber lediglich zwei Besuchstage und sechs zu vergebende Anlässe pro Jahr im Schloss Ebenrain vorsah.

Die Mitglieder der landrätlichen Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission kritisierten diese erste Vorlage aber als vergebene Chance, den Baselbieter Tourismus zu bereichern. Ausserdem sei in der ersten Vorlage das eigentliche Ziel, nämlich den Zugang zum Schloss für die breite Öffentlichkeit zu erleichtern, verfehlt worden.

Die Volkswirtschaftsdirektion argumentierte an dieser Stelle mit zusätzlichen Kosten- und Personalgründen. Die zusätzlichen laufenden Kosten für die erweiterte Öffnung belaufen sich gemäss Direktion auf 27'660 Franken. Die vorberatende Kommission hat das Konzept einstimmig gut geheissen. Lediglich der Landrat muss dazu noch seinen Segen geben.

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