Als auf der Homepage der Baselbieter Landeskanzlei die Stimmenzahlen aus der letzten der 86 Gemeinden aufgeschaltet wurden, fand das gleichzeitig angegebene Endresultat auf der Stelle mediale Verbreitung – auch bei Keystone-SDA. Unbemerkt wurden später jedoch noch die Lauwiler Zahlen korrigiert, als die Verwechslung auffiel.

Das Dorf unter dem Passwang wäre gemäss der ersten Resultatmeldung die einzige Gemeinde im Kanton Basel-Landschaft gewesen, welche die Sozialdetektive abgelehnt hätte, dies mit 65 gegen 37 Stimmen. Indes war diese Differenz von 28 Stimmen real anders herum ausgefallen, zugunsten der Vorlage.

Wenig später, um 13:57 Uhr, verschickte der Kanton sein Communiqué zum Ausgang der Abstimmungen, und darin waren die Zahlen bereits korrigiert. Weil indes kein Hinweis auf die online-Korrektur notiert war, blieb die für den Ausgang unbedeutende Differenz bei der Nachrichtenagentur unbemerkt bis zum Tabellen-Abgleich.

Laut dem Sprecher der Landeskanzlei kommen Korrekturen von einzelnen Gemeinderesultaten im Laufe des Nachmittags ab und zu vor. In der Regel gehe das Endresultat per Communiqué dann korrigiert gleichzeitig mit der Meldung an die Bundeskanzlei raus. Grundsätzlich seien sämtliche Online-Angaben am Abstimmungssonntag provisorisch bis zur offiziellen Publikation im Amtsblatt einige Tage später.