Mariastein

Freunde des Klosters spendeten bisher fast zwei Millionen Franken

Ohne die Unterstützung des Vereins könnte das Kloster Mariastein langfristig kaum weiterexistieren. bz-Archiv

Ohne die Unterstützung des Vereins könnte das Kloster Mariastein langfristig kaum weiterexistieren. bz-Archiv

Am Kloster in Mariastein muss demnächst die Ostfassade des Konvents erneuert werden. Dieses Projekt wird vom Verein der Klosterfreunde unterstützt. Seit der Gründung bis heute wurde das Kloster vom Verein mit 1,85 Millionen Franken unterstützt.

Im Kloster fand die 100. Vorstandssitzung des Vereins der «Freunde des Klosters Mariastein» statt. Präsident Peter Felber (Egerkingen) konnte dazu Abt Peter von Sury und praktisch den ganzen Vorstand begrüssen. Der Verein wurde 1974 gegründet, nachdem 1971 durch Volksbeschluss das Eigentum an sämtlichen Gebäuden und Grundstücken des Klosterareals vom Staat Solothurn an das Kloster Mariastein übertragen worden war. Der Verein hat zum Zweck, das Kloster in seinen religiösen und kulturellen Bestrebungen zu unterstützen, diese der Öffentlichkeit bekannt zu machen und die materielle Existenz des Klosters zu fördern.

Seit der Gründung bis heute wurde das Kloster vom Verein mit 1,85 Millionen Franken unterstützt. Der Hauptteil dieses Beitrages wurde in Gebäudesanierungen und Erneuerungen von Anlagen investiert. Darin enthalten ist auch die Finanzierung der Zeitschrift «Mariastein», die jährlich sechsmal erscheint. Bezüglich des Mitgliederbestands konnten im Jahr 2013 64 Neumitglieder aufgenommen werden. Der Verein zählt zurzeit 2471 Personen aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Elsass sowie dem Bundesland Baden-Württemberg.

Im Jahr 2013 konnten zwei Projekte des Klosters abgeschlossen werden, die vom Verein finanziell unterstützt wurden. Es sind dies der Pfortenumbau (Beitrag: 80 000 Franken) und die Erstellung eines neuen Beichtstuhls (Beitrag: 40 000 Franken). Für die Kirchenmusik an Ostern und Weihnachten 2014 hat der Vorstand wiederum einen Beitrag von 10 000 Franken gesprochen.

Mit Holz statt Öl heizen

Abt Peter von Sury orientierte den Vorstand über diverse Projekte, die das Kloster realisieren möchte. Es handelt sich dabei insbesondere um die Umstellung der Öl- auf Holz-Fernwärmeheizung, die Erarbeitung eines Konzeptes für die Aufbewahrung der Kulturgüter des Klosters und die Herausgabe einer Publikation über die verschiedenen Restaurierungen und Erneuerungen der Basilika von 1971 bis 2000. Zudem muss in absehbarer Zeit die Ostfassade des Konvents restauriert werden. Diese Projekte werden vom Verein mit Beiträgen unterstützt. Hierfür stehen zurzeit 150 000 Franken zur Verfügung.

Beim anschliessenden gemeinsamen Mittagessen mit der Klostergemeinschaft dankte Abt Peter dem Verein für dessen wertvolle ideelle und finanzielle Unterstützung. (pfe)

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