Schlossverkauf

Für die beiden Baselbieter Schlösser gibt es Interessenten

Schlösser Wildenstein und Bottmingen

Schlösser Wildenstein und Bottmingen

Zum ersten Mal haben sich Interessenten zu Wort gemeldet, die an einem Kauf der Schlösser Wildenstein und Bottmingen des Kantons interessiert sind. Die Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) gehört zu ihnen.

Beat Oberlin, CEO der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), bestätigte gegenüber der Sendung «Schweiz Aktuell» Verhandlungen mit der Baselbieter Regierung. «Unser Anspruch ist, dass es dem Kanton gelingt, das Schloss Wildenstein den Bewohnern langfristig zu erhalten», sagte er gegenüber der Nachrichtensendung.

Oberlin denkt dabei auch an das anstehende 150-Jahr-Jubiläum der BLKB, welche die Bank im Jahr 2014 im Schloss feiern könnte. Für das Schloss Bottmingen hat der heutige Pächter Interesse angemeldet. «Grundsätzlich ist dieses Schloss ein hervorragender Ort für ein Gourmet-Restaurant. Ein Kauf ist insofern interessant, als damit diese Nutzung erhalten bleibt», sagte Berest-Geschäftsmitglied Roland Högger gegenüber «Schweiz Aktuell».

Vom Verkauf der beiden Schlösser verspricht sich der Kanton, Unterhaltsausgaben von 642000 Franken einzusparen. Nachdem die Absicht öffentlich wurde, die beiden Schlösser zu verkaufen, war ein Sturm der Entrüstung durchs Baselbiet gegangen. Innert zwei Wochen wurden 8888 Unterschriften gegen den Verkauf gesammelt. Kürzlich wurde die Petition eingereicht. (bz)

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