Titterten

Gemeinderatskandidatur: Die Wolken über Titterten lichten sich

Die Wolken lichten sich: Theo Schweizer stellt sich für die Gemeinderats-Ersatzwahl vom 24. November. (Symbolbild)

Die Wolken lichten sich: Theo Schweizer stellt sich für die Gemeinderats-Ersatzwahl vom 24. November. (Symbolbild)

Im 420-Seelen-Dorf Titterten tut sich etwas. Nun steht Theo Schweizer für die Gemeinderats-Ersatzwahl vom 24. November, an der zwei vakante Sitze wieder zu besetzen sind, offiziell zur Verfügung.

In der vergangenen Woche hatte Ulrich Müller sein Interesse zurückgezogen. Eine zweite Kandidatur ist bis jetzt nicht bekannt.

Schweizer will in dieser politisch schwierigen Situation helfen. «Ich schaue, was ich tun kann.» Der 67-Jährige möchte aber niemandem vor der Sonne stehen. Sollten sich plötzlich zwei andere Personen bewerben, würde er seine Kandidatur rückgängig machen. «Wir haben ein paar Jüngere im Dorf, die das könnten», weiss Theo Schweizer. Aber sie wollten noch nicht. Vielleicht komme dann in zwei Jahren jemand, der in den Gemeinderat dränge, hofft er.

Weder pessimistisch, noch optimistisch

Gemeindepräsident Heinrich Schweizer, mit Theo Schweizer nicht verwandt, ist froh um dessen Kandidatur. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich noch eine Person für den Urnengang von Ende Monat meldet, liegt für den Gemeindepräsidenten bei 50 Prozent. «Ich bin nicht total pessimistisch, aber auch nicht übermässig optimistisch.»

Das am 20. Oktober neu gewählte Gemeinderatsmitglied Albert Gort ist bereits im Amt. Damit fällt die Last nun auf drei Schultern, nachdem Heinrich Schweizer und Vizepräsidentin Simone Coigny den Laden seit Mitte August zu zweit geschmissen haben. «Die vergangenen Wochen waren wir beiden sehr stark beansprucht», erzählt Heinrich Schweizer. Ob dieser zur Gesamterneuerungswahl am 9. Februar 2020 wieder antritt, kann er noch nicht sagen. Darüber habe er noch gar nicht nachgedacht, zu sehr sei er mit Tagesgeschäften absorbiert gewesen.

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