Freizeit

Gempen legte Hand an, um Sportler glücklich zu machen – jetzt ist der Pumptrack fertig

In den letzten Monaten wurde intensiv am Pumptrack gearbeitet.

In den letzten Monaten wurde intensiv am Pumptrack gearbeitet.

Der langersehnte Pumptrack in der Schwarzbuben-Gemeinde Gempen ist endlich fertig.

Für Touristen bot Gempen bisher vor allem die herrliche Aussicht vom Gempenturm sowie das Oldtimer-Rennen Gempen-Memorial. Künftig ist es aber auch gut möglich, dass Auswärtige die Gemeinde aufsuchen, um sich dort sportlich zu betätigen. In den vergangenen Monaten entstand bei der Sonnhalde Gempen ein für die Nordwestschweiz einzigartiger Pumptrack.

Im Gegensatz zu den meisten dieser Anlagen für Mountainbiker besteht der Pumptrack in Gempen nicht aus Lehm oder Erde, sondern aus Asphalt. Dadurch kann man den rund einen Meter breiten, kurvenreichen Parcours nicht nur mit Velos, sondern auch mit Skateboards, Inline-Skates, Trottinettes und sogar mit Rollstühlen befahren. Hinter dem Pumptrack steht die in Flims beheimatete Firma Velosolutions, die in der ganzen Schweiz plant und baut. Ziel der Anlage sei es, Generationen zu verbinden.

Mittlerweile ist der Pumptrack zugänglich, am kommenden Samstag findet am Nachmittag das Einweihungsfest statt. Alexander Bieger, Leiter der Arbeitsgruppe Pumptrack, hebt neben der speziellen Unterlage auch die einfache Wartung hervor. «Bei einem Pumptrack aus Erde sind die Unterhaltsarbeiten grösser.» Für Kinder steht ein Kids-Loop zur Verfügung, auf dem sie sich austoben können.

Standort führte zu Knatsch

Der Pumptrack ist Teil der Jugendarena Gempen, zu der auch ein Spielplatz gehört. Seinen Anfang nahm das Projekt im Sommer 2016, als die Gewinne des Gempenfestes dazu genutzt wurden, um das eher spärliche Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche in Gempen zu verbessern. Schnell merkten die Verantwortlichen, dass der Festgewinn von 90 000 Franken für die Errichtung einer Spiel- und Bewegungsanlage nicht ausreicht. Dank Crowdfunding und vieler Sponsoren gelang es, etwas mehr als eine Viertelmillion Franken zusammenzukriegen.

Ohne Nebengeräusche ist die Errichtung der Jugendarena allerdings nicht über die Bühne gegangen. Unstimmigkeiten, die zu Zwist im Dorf führten, gab es wegen des Standorts der gesamten Anlage. Während sich die meisten für den aktuellen Standort aussprachen, plädierten andere für eine weniger zentrale Lage. Alexander Bieger betont jedoch, dass in den wenigen Wochen, in denen sie nun offen ist, sich die Jugendarena bereits als Treffpunkt etabliert habe.

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