Liestal

Gerangel um Kandidatur für die Regierungsratswahlen

Wer übernimmt den Sitz von Urs Wüthrich? (Archiv)

Wer übernimmt den Sitz von Urs Wüthrich? (Archiv)

Die Baselbieter SP hat den Wahlkampf lanciert. Hinter den Kulissen treibt die Partei die Kandidatenkür für die Nachfolge des abtretenden Bildungsdirektors Urs Wüthrich voran. Bisher stehen vier Namen im Raum.

Vier mögliche Kandidaten für die Regierungsratswahlen im Februar 2015 haben sich dieser Tage bereits vor den Sektionen Binningen und Bottmingen präsentiert. Es handelt sich dabei um die Landräte Christoph Hänggi und Mirjam Würth, alt Landrat Daniel Münger und die Liestaler Stadträtin Regula Nebiker.

Gegenüber der «Schweiz am Sonntag» äussern sich insbesondere Nebiker und Hänggi interessiert an der Wüthrich-Nachfolge. Auch Nationalrat Eric Nussbaumer, der im vergangenen Jahr bei der Ersatzwahl für Adrian Ballmer (FDP) gescheitert war, überlegt sich eine Kandidatur.

Präsidentin Pia Fankhauser will sich derzeit nicht zu Namen äussern. «Die Interessenten sollen möglichst frei entscheiden können, ob sie definitiv kandidieren oder sich doch wieder zurückziehen wollen», sagt sie. Fankhauser befürwortet eine Doppelkandidatur. Die Nominationsversammlung findet nun bereits im August statt. Ursprünglich war sie erst im November vorgesehen, womit die Partei kaum Zeit gehabt hätte für einen richtigen Wahlkampf.

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