Neubau Bruderholz

Gestoppter Neubau Bruderholz-Spital kostet beide Basel über 13 Millionen

Teuer geplant – nicht neu gebaut: Das  Kantonsspital Bruderholz.

Teuer geplant – nicht neu gebaut: Das Kantonsspital Bruderholz.

Schlussstrich unter neues Kantonsspital Bruderholz: Der Regierungsrat hat die Kosten für den nicht realisierten Neubau veröffentlicht. Diese belaufen sich auf über 13 Millionen Franken. Auch Basel-Stadt wird zur Kasse gebeten.

Das gestoppte Projekt für einen Neubau des Kantonsspitals Bruderholz (KSB) sowie ein Zentrum für Akutgeriatrie und Rehabilitation (ZAR) am gleichen Ort erforderte Projektierungskosten von insgesamt 13,3 Millionen Franken. Das teilte am Dienstag die Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion mit. Der Landkanton trägt Kosten in der Höhe von 10,6 Millionen. Der Kanton Basel-Stadt beteiligt sich mit 2,7 Millionen Franken an den Planungen. Der Regierungsrat wird dem Landrat den Bericht für die Schlussabrechnung für den Projektierungskredit unterbreiten.

Die Regierung des Kantons Basel-Landschaft gab im April bekannt, dass sie auf den geprüften Neubau für das Kantonsspital und das Akutgeriatrie-Zentrum verzichte. Laut Vorprojektierung hätte das Spital 543 Millionen Franken gekostet, das Zentrum 368 Millionen.
Das Bauprojekt trug den Namen „Schicht um Schicht". Es sah den Ersatz des bestehenden Bettenhochhauses vor, ebenso einen Neubau des Operations-Traktes sowie einen Umbau des Flachbaus. Bereits im Herbst 2011 erachtete der Regierungsrat die Investitionen als nicht tragbar, das Projekt wurde daraufhin sistiert. (bwi)

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