Coronavirus

Historisch hohe Kurzarbeitsentschädigungen im Baselbiet

Während des Lockdowns schnellten die Kurzarbeitsentschädigungen im Kanton Baselland in «historisch nicht vergleichbare Höhe».

Während des Lockdowns schnellten die Kurzarbeitsentschädigungen im Kanton Baselland in «historisch nicht vergleichbare Höhe».

Zwischen März und Juli sind im Kanton Baselland im Rahmen der Kurzarbeitsentschädigung 4,9 Millionen Ausfallstunden im Wert von 122 Millionen Franken abgerechnet worden. Das Statistische Amt des Kantons spricht von einem «historisch nicht vergleichbaren Ausmass».

Auf dem Höhepunkt der Lockdownphase seien 28'000 Arbeitnehmende von Kurzarbeit betroffen gewesen, teilte das Statistische Amt am Mittwoch mit. Das sei beinahe jede fünfte beschäftigte Person gewesen.

Diese Zahl sei bis Juli zwar stark auf 7000 Betroffene gesunken. Das Niveau sei aber nach wie vor ausserordentlich hoch gewesen. Während der Finanzkrise im Jahr 2009 hätten monatlich zwischen 2000 und 3000 Personen Kurzarbeitsentschädigungen erhalten. Normalerweise liege diese Zahl im zwei- bis tieferen dreistelligen Bereich.

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