Palais Noir

In Reinach führen Bands aus der Region die Tradition im Palais Noir weiter

Die Premiere von «musique noire» mit Sareena Overwater. Zvg

Die Premiere von «musique noire» mit Sareena Overwater. Zvg

Das Jugendhaus Palais Noir wird zum Konzertsaal. Bis im Juni wird eine ganze Reihe regionaler Musiker auftreten. Die Premiere hat überzeugt und auch in Zukunft soll die Konzertreihe weitergeführt werden.

Kleine, aber feine Konzerte mit jungen, regionalen Bands: So bereichert das Reinacher Jugendzentrum Palais Noir das kulturelle Leben der Gemeinde. Die Konzertreihe trägt den wohlklingenden Namen «musique noire». Bis im Juni wird jeden Monat eine Formation auftreten, jeweils an einem Donnerstag, wenn das Jugendhaus geschlossen ist. Die Auftritte sollen Interessierte aus der ganzen Region anlocken. Gestartet hat die diesjährige Konzertreihe Sareena Overwater, eine Basler Pop- und Celtic-Folk-Sängerin. Erwartet werden unter anderem noch Laurin Buser (Poetry Slam), David Howald (Soul und Klassik) und Lena Fennell (Pop). Die Veranstalter waren zufrieden mit dem Start: Es war eine gemütliche Premiere in einem angenehmen Ambiente.

Abbild der Jugendkultur

Das Jugendhaus schaut auf eine langjährige Konzerttradition zurück, an die nun angeknüpft worden ist. «Die Räumlichkeiten des Jugendhauses eignen sich optimal. Die verschiedenen Konzerte finden im Saal auf der Bühne statt», sagt Niousha Naderi, Mitarbeiterin des Jugendhauses. Neben der Arbeit des internen Teams ist es auch ein Ziel des Projektes, Jugendliche für die Mithilfe der Organisation zu gewinnen. «Sie helfen in verschiedenen Bereichen mit, sei es Bühnentechnik, Eventorganisation oder im Barbereich», erklärt Naderi. Die Idee des Projektes sei von einem Mitarbeiter gekommen. Die Konzertreihe soll in Zukunft fortgesetzt werden.

Das Palais Noir hat eine lange Geschichte der Jugendarbeit hinter sich. Nach langen Diskussionen und Bemühungen wurde das Zentrum 1984 eröffnet. Die ersten Jahre waren laut Homepage von Palais Noir noch von Jugendbewegung, Autonomie-Diskussion und politischer Auseinandersetzung geprägt. Später veränderte sich das Jugendhaus zu einem kreativen Ort mit vielen Nutzungsmöglichkeiten für die Jugendlichen. Die Zusammensetzung des Publikums wurde stets multikultureller. Dadurch veränderte sich das Haus mit der Zeit immer wieder. Es ist zu einem Abbild der Jugendkultur geworden, welche sich stets wandelt.

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