Buckten

Katzenheim im Fokus der Staatsanwaltschaft

Die Baselbieter Staatsanwaltschaft ermittelt in einer Strafuntersuchung gegen das «Katzenasyl zur letzten Zuflucht» in Buckten. (Symbolbild)

Die Baselbieter Staatsanwaltschaft ermittelt in einer Strafuntersuchung gegen das «Katzenasyl zur letzten Zuflucht» in Buckten. (Symbolbild)

Die Baselbieter Staatsanwaltschaft ermittelt in einer Strafuntersuchung gegen das «Katzenasyl zur letzten Zuflucht» in Buckten. Es bestehe der Verdacht auf Verstösse gegen das Tierschutzgesetz, Betrug und Veruntreuung, schreibt die «Volksstimme».

Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei hätten das Gebäude am Montagmorgen durchsucht. Einige Katzen seien mitgenommen worden und würden nun medizinisch betreut, ist weiter zu lesen. Die Polizei bestätigte gegenüber der Oberbaselbieter Zeitung die laufende Strafuntersuchung und Durchsuchung des Hauses. Zum Zustand der Tiere und zur Zukunft des «Asyls» machte sie allerdings wegen des laufenden Verfahrens keine genaueren Angaben.

Im Haus der Organisation von Gründer und Leiter Günther Weber leben durchschnittlich 80 bis 120 Katzen, die schwer oder sonst nirgends platzierbar sind. «Seit 1986 bieten wir nicht mehr vermittelbaren Katzen eine letzte Zuflucht als Alternative zum Tod, zum Beispiel in Folge von Alter, Invalidität, Unsauberkeit, usw.», steht auf der Homepage. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben. Die Finanzierung des «Katzenasyls zur letzten Zuflucht» erfolgt mit Spendengeldern.

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