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Kein Abbau bei der Uni – Baselbieter Regierung hält Sparkurs für verkraftbar

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An der Universität Basel findet trotz Sparkurs kein Leistungsabbau statt. Dieser Überzeugung ist die Baselbieter Regierung und widerspricht damit den Befürchtungen, die SP-Landrat Roman Brunner in seinem Fragekatalog an die Regierung äusserte.

Die von den beiden Trägerkantonen Basel-Stadt und Baselland beschlossene Kürzung des Globalbudgets an die Uni von kumuliert 12,4 Millionen Franken über die Leistungsperiode 2018 bis 2021 mache knapp ein Prozent des Gesamtbudgets von 1,3 Milliarden Franken aus.

Unter dem Strich sogar mehr Professuren als 2014

Die Ausgaben der Uni seien in den zehn Jahren zuvor seit dem Einstieg von Baselland als Trägerkanton stark gewachsen, hält die Regierung fest. «Nun ist eine Phase der Konsolidierung und der selbstkritischen Hinterfragung der eingesetzten Mittel notwendig.»

Die aktuellen Sparmassnahmen seien von den Fakultäten selbst vorgeschlagen worden und für die Uni verkraftbar. Zumal unter dem Strich weder das Lehrangebot noch die Anzahl der Professuren abgebaut werden. So sind zwar seit 2014 vier Professuren aufgehoben worden, weitere 9 folgen bis 2021 und nochmals 4 werden bis 2021 in Assistenz-Professuren umgewandelt. Demgegenüber seien seit 2014 aber 23 neue Professuren neu eingerichtet worden, rechnet die Regierung vor.

Seit 2014 sei auch die Zahl der Studiengänge gestiegen, 2018 bis 2021 wird kein einziger gestrichen. Die Universität bleibe ein attraktiver Ort zum Studieren – auch, weil auf eine Erhöhung der Studiengebühren verzichtet worden sei.

Vor Jahresfrist kündigte die Uni an, in der Leistungsperiode 2018 bis 2021 insgesamt 22,1 Millionen Franken einzusparen. Die Fakultäten müssen ihre Budgets um durchschnittlich 2,5 Prozent senken. Die grössten Einzelposten tragen dabei die Medizinische Fakultät mit insgesamt 2,8 Millionen Franken pro Jahr (2,3% ihres Budgets von 123 Mio Fr.), die Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät mit 2,3 Millionen (2,4% von 95,9 Mio. Fr.) sowie die Philosophisch-Historische Fakultät mit 900'000 Franken (2,5% von 35,7 Mio. Fr.) bei.

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