Muttenz

Kultautos für Hippies, Stars und Präsidenten im Automuseum

Das Muttenzer Automuseum Pantheon zeigt bis Mitte Oktober in einer Sonderausstellung das Schaffen des Pariser Fabrikanten André Citroën. Schliesslich war er der erste europäische Autobauer, der mit einem Fliessband arbeitete.

Zuerst waren es in erster Linie die Italiener und Briten, denen Oldtimer-Narr Stephan Musfeld in seinem Pantheon-Rund die bisherigen Sonderausstellungen widmete: Alfa Romeo, Bugatti, Lancia, Ferrari; oder eben MG, Jaguar, Bentley und Rolls-Royce. Doch jetzt ist die Reihe erstmals an den Franzosen.

Noch bis zum 12. Oktober zeigt die 14. Sonderausstellung im Muttenzer Automuseum das elegante Schaffen des Pariser Kultfabrikanten André Citroën (1878-1935) und seinen ebenso erfolgreichen Nachfolgern. Von den frühesten Modellen der Typen A und B, die kurz nach dem Ersten Weltkrieg entstanden, bis hin zum «Hippie-Mobil» Döschwo und der «Präsidenten-Limousine» DS hat Bauunternehmer Musfeld mit Dutzenden von Modellen eine breite Fahrzeugpalette versammelt.

Was viele nicht wissen: Citroën war der erste europäische Autobauer, der seine Fahrzeuge ab Fliessband herstellte. Ende 1919 produzierte seine Firma bereits täglich 30 Autos.

Wie es sich für das Pantheon gehört, strotzt auch die neueste Ausstellung nur so vor Raritäten; besondere Aufmerksamkeit zieht gewiss das sandfarbene Halbkettenfahrzeug auf sich, mit dem Citroën zwischen 1925 und 1934 aufsehenerregende Expedition in Afrika, Asien und Alaska durchführte. Für Auto-Fans ist diese Ausstellung ein Muss.

Sonderausstellung Citroën: Montag bis Frreitag 10 bis 17.30 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 16.30 Uhr.

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