Landrat

Leistungsauftrag verlängert: Baselbieter Parlament bewilligt 271 Millionen für die FHNW

Basel-Stadt beteiligt sich mit 177 Millionen Franken.

Basel-Stadt beteiligt sich mit 177 Millionen Franken.

Der Kanton Baselland verlängert seinen Leistungsauftrag mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Der Landrat hat am Donnerstag einen Globalbeitrag von rund 271 Millionen Franken für die Jahre 2021 bis 2024 genehmigt.

Der Entscheid fiel mit 77 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung. Die FHNW soll in der kommenden Leistungsauftragsperiode einen Globalbeitrag von 937,5 Millionen Franken erhalten. Das entspricht einem Betrag von rund 234,4 Millionen Franken pro Jahr - 8,7 Millionen mehr als in der auslaufenden Periode. Neu gilt die Leistungsauftragsperiode für vier statt wie bisher drei Jahre.

Mit 337 Millionen Franken steuert der Kanton Aargau den höchsten Beitrag bei, gefolgt von den Kantonen Baselland mit 271, Basel-Stadt mit 177 und Solothurn mit 152 Millionen Franken.

Entscheid in Basel-Stadt und Solothurn noch offen

Der Aargauer Grosse Rat hat seinen Beitrag für die FHNW in der September-Sitzung bewilligt, in Basel-Stadt und Solothurn sollen die Parlamente im Oktober respektive November über das Geschäft beraten.

Mit rund 12'600 Studierenden ist die FHNW die drittgrösste Fachhochschule der Schweiz. Sie schliesst neun Fachbereiche zusammen: die Hochschule für Angewandte Psychologie, die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik, die Hochschule für Gestaltung und Kunst, die Hochschule für Life Sciences, die Hochschule für Musik, die Pädagogische Hochschule, die Hochschule für Soziale Arbeit, die Hochschule für Technik und die Hochschule für Wirtschaft.

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