Stadtratswahlen Liestal

Liestal steht vor spannenden Wahlen: Sechs Kandidaturen für einen Sitz im fünfköpfigen Stadtrat stehen fest

Die bisherigen Stadträte: (v.l.) Franz Kaufmann, Marie-Theres Beeler, Daniel Spinnler, Regula Nebiker und Daniel Muri. (Archivbild)

Gestern teilte der parteilose Liestaler Stadtrat Daniel Muri offiziell mit, dass er für eine weitere Amtsperiode kandidiert. Damit steht fest, dass ausser dem zurücktretenden Vizepräsident Franz Kaufmann (SP) alle gegenwärtigen Stadträte am 9. Februar erneut zur Wahl antreten.

Es sind dies Stadtpräsident Daniel Spinnler (FDP), die Stadträtinnen Marie-Theres Beeler (Grüne) und Regula Nebiker (SP) sowie eben Daniel Muri. Zudem schicken die FDP die Einwohnerrätin Daniela Reichenstein und die SP den jungen Lukas Felix ins Rennen. So weit, so bekannt. Dann aber wird’s spannend: Die SVP steht laut Ortspräsident Reto Tschudin mit der FDP für ein gemeinsames Dreier-Ticket in Verhandlungen. Ein SVP-Einwohnerrat habe dafür Interesse angemeldet.

Alleine ziehe die SVP aufgrund der Erfahrungen in den letzten Jahren aber nicht in den Wahlkampf. Der Entscheid mit der FDP falle in den nächsten zwei Wochen, so Tschudin.
Auch die Mitte liebäugelt mit einer Kandidatur. «Wir sind in Diskussion», sagt Domenic Schneider von den Grünliberalen. Der Entscheid falle spätestens bis Ende November. Eine Knacknuss ist für die GLP offensichtlich, ob der neu gewählte Stadtrat das frei werdende Bauwesen von Kaufmann übernehmen wird. Das sei ein 50-Prozent-Pensum, andere Departemente aber nur etwa die Hälfte, sagt Schneider. Und bei der GLP wolle man niemanden verheizen.

Definitiv aus dem Rennen nimmt sich die erfolgversprechendste Kandidatin der EVP, Sonja Niederhauser. Ihre berufliche und private Situation lasse im Moment keine Kandidatur zu. Auch keine Kandidaten zeichnen sich beim dritten Mitte-Partner, der CVP, ab.

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Autor

Andreas Hirsbrunner

Andreas Hirsbrunner

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