Überschuss

Liestaler Rechnung 2018 schliesst besser ab als budgetiert

Statt des budgetierten Verlusts steht in der Liestaler Rechnung 2018 unter dem Strich ein kleiner Überschuss. (Archiv)

Statt des budgetierten Verlusts steht in der Liestaler Rechnung 2018 unter dem Strich ein kleiner Überschuss. (Archiv)

Statt des budgetierten Verlusts von etwas über einer halben Million Franken steht in der Liestaler Rechnung 2018 unter dem Strich ein kleiner Überschuss von 48'000 Franken.

Der Überschuss von 48'000 Franken sei, so liess der Stadtrat in seiner Medienmitteilung am Mittwoch wissen, vor allem auf den «haushälterischen Umgang mit den Mitteln» in Form von Minderausgaben von 540'000 Franken zurückzuführen sowie die Folge der gewonnenen Fairnessinitiative. Diese habe dazu geführt, dass der Kanton einmalig 1,5 Millionen Franken Ergänzungsleistungen zurückzahlte.

Bei den Steuererträgen der natürlichen Personen hat sich die Stadt gerade doppelt verrechnet: Aus früheren Jahren gab es 1,3 Millionen Franken mehr Einnahmen als erwartet, im 2018 dafür 1,7 Millionen weniger. Letzteres ist darauf zurückzuführen, dass die Stadt mit einem höheren Bevölkerungswachstum rechnete als in der Realität stattfand. Mit einer neuen Schätzmethode hat man nun die Wachstumserwartungen im Budget 2019 nach unten korrigiert. Fast eine Million mehr als veranschlagt haben die juristischen Personen an Steuern abgeliefert.

Bei den Investitionen wurden im Tiefbau mehrere grössere Projekte nur teilweise realisiert, was dazu beitrug, dass die Stadt weniger Fremdkapital aufnehmen musste. Die Nettoverschuldung liege deshalb Ende 2018 bei 39 statt den budgetierten 57 Millionen Franken, schreibt der Stadtrat.

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Autor

Andreas Hirsbrunner

Andreas Hirsbrunner

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