Dabei gibt es zwei Techniken: Entweder bauen die künftigen Träger ihre Chienbäse von aussen nach innen, das heisst, sie nageln zuerst den äussersten Kranz an Föhrenstücken an den Tragstecken aus Buchenholz und füllen den Kranz dann mit weiterem Föhrenholz. Oder sie beginnen mit dem innersten Kranz und nageln Kranz für Kranz drauf.

Unabhängig von der Technik halten jeweils mehrere Drähte um den äussersten Kranz die Chienbäse zusammen. Und unabhängig von der Technik beginnt mit dem Zusammenbauen die grosse Vorfreude auf den Höhepunkt der Baselbieter Fasnacht, den Umzug durch die  propenvolle Liestaler Altstadt, der in diesem Jahr am Abend des 14. Februars stattfindet.

Noch dreimal haben nun die Träger in den nächsten Tagen Gelegenheit, ihre Besen auf der Sichtern zu zimmern. Wie immer werden dann am Fasnachts-Sonntag nach 19 Uhr abends um die 300 Träger – und 17 Feuerwagen - auf der Burg zum Abenteuer Chienbäse-Umzug starten.