Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger setzt sich für die Entlastung der Autobahn A 2 ein und fordert mit einer Interpellation, die Pannenstreifen zu öffnen.
«Auf der A 2 im Baselbiet kommt es immer wieder zu heiklen Verkehrssituationen: Grund ist die massive Überlastung», schreibt Schneeberger in ihrem Vorstoss. Auch die Handelskammer beider Basel und die Baselbieter Wirtschaftskammer fordern Massnahmen, wie die bz vergangene Woche berichtet hat. Handelskammer-Direktor Martin Dätwyler sagt, dass dringender Handlungsbedarf gegeben sei. Auch Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer, will Sofortmassnahmen, um gegen die täglichen Staulawinen anzukommen.

Fünf Fragen an den Bundesrat

Weiter erwähnt Daniela Schneeberger, dass Jürg Röthlisberger, der Direktor des Bundesamts für Strassen (Astra), schon mehrfach öffentlich gesagt habe, dass eine Nutzung des Pannenstreifens eine wirkungsvolle Entlastung bringen könne.

Die Freisinnige aus Thürnen will mit ihrem Vorstoss von der Landesregierung folgende Fragen geklärt haben: Wie haben sich die Unfälle und deren Schwere auf besagtem Teil des Nationalstrassennetzes entwickelt? Wie hat sich das Verkehrsaufkommen entwickelt? Wie beurteilt der Bundesrat die Option der Nutzung des Pannenstreifens? Gibt es andere, einfache Lösungen, die Entlastung bringen? Wann kann die Region damit rechnen, dass hier eine wesentliche Entlastung geschaffen wird?