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Mit mentaler Stärke, Effizienz und Fabian Schär in den Cup-Final

In der letzten Partie gegen Luzern (Meisterschaftsspiel vom 14. Dezember) flog Fabian Schär noch vom Platz. Jetzt könnte er morgen im Cup gegen den FCL sein Comeback feiern.

In der letzten Partie gegen Luzern (Meisterschaftsspiel vom 14. Dezember) flog Fabian Schär noch vom Platz. Jetzt könnte er morgen im Cup gegen den FCL sein Comeback feiern.

Der FC Basel spielt morgen ab 19 Uhr zu Hause im Joggeli gegen Luzern um den Einzug in den Final des Schweizer Cups. Neben einem Langzeitverletzten, der wieder in das Kader zurückkehrt, baut Yakin auf zwei weitere Komponenten.

In den vergangenen zehn Spielen setzte es für den FC Basel sechs Unentschieden ab. Eigentlich zu viel, für den ambitionierten Schweizer Meister. «Ich sehe die Unentschieden nicht so negativ, wie sie immer dargestellt werden», sagt hingegen FCB-Coach Murat Yakin.

In der morgigen Cup-Partie gegen den FC Luzern nützt ein erneutes Remis aber nichts – und ist ob des strengen Programms und der vielen Verletzten tunlichst zu vermeiden.

Mit Ivan Ivanov, Kay Voser, Behrang Safari, Matías Delgado und Arlind Ajeti fehlen dem FCB viele wichtige Spieler in diesem K.o.-Spiel. Auch Valentin Stocker und Taulant Xhaka sind derzeit nicht bei 100 Prozent.

Nichtsdestotrotz bläst Yakin zum Angriff: «Wir wollen die Partie so schnell wie möglich entscheiden.» Er weiss genau, wie er das schaffen will: mit mentaler Stärke und Effizienz. «Wir haben in letzter Zeit viele offensive Möglichkeiten erarbeitet. Im Spiel gegen St. Gallen (endete 1:1, Anm. d. Red.) fehlte zuletzt wirklich nur die Effizienz.» Noch wichtiger sei aber die Konzentration bis ganz zum Ende – auch wenn dies erst ein allfälliges Elfmeterschiessen sein sollte – aufrecht zu erhalten.

Luzern ist bereit

Luzern-Coach Carlos Bernegger hat am Wochenende bei der Pleite gegen Lausanne diverse Stammspieler für den Cup-Fight geschont. Für die Luzerner ist das Spiel im Joggeli schliesslich ein Highlight – und womöglich die letzte Chance, sich eine Möglichkeit auf den europäischen Wettbewerb für nächstes Jahr zu sichern. Yakin: «Ich erwarte eine grössere Motivation als in der Liga. Das wird ein ganz anderes Spiel als in den letzten Aufeinandertreffen. Schliesslich ist der Cup für sie womöglich die einzige Chance, um im nächsten Jahr die Möglichkeit zu haben, international zu spielen.»

Für den Gastgeber ist es bereits die sechste englische Woche seit Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Winterpause. Das kräftezehrende Programm mit Spielen all drei oder vier Tage ist für den Ligakrösus aber bereits Routine.  So sehr Routine, dass «die Spieler nicht zwischen den verschiedenen Wettbewerben unterscheiden. Ob Meisterschaft, Cup oder Europa League, sie freuen sich auf jedes Spiel», wie Yakin sagt.

Freuen wird sich mit Sicherheit auch Fabian Schär. Der Innenverteidiger, der zuletzt drei Monate verletzungsbedingt passen musste (zuerst nach einer Operation an der Patellasehne, danach aufgrund einer leichten Sprunggelenksverletzung), wird gegen den Ex-Verein von Yakin erstmals wieder zum Kader gehören.

Am Wochenende spielte der 22-Jährige bereits über 60 Minuten in der U21 der Basler, um sich Spielpraxis anzueignen. «Für ein ganzes Spiel wird es noch nicht reichen», so Yakin. Darauf kann Schär am Sonntag hoffen, wenn es binnen fünf Tagen zum zweiten Mal heisst: Basel gegen Luzern.

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