Sozialunternehmen

Neuartiger Basler Begegnungsort für ältere Menschen entsteht

Im neuen Zentrum soll es älteren Menschen ermöglicht werden, auch nach der Pensionierung ihre Fähigkeiten zugunsten von Gesellschaft und Wirtschaft weiter zu nutzen.

Im neuen Zentrum soll es älteren Menschen ermöglicht werden, auch nach der Pensionierung ihre Fähigkeiten zugunsten von Gesellschaft und Wirtschaft weiter zu nutzen.

Das im Aufbau befindliche Sozialunternehmen Kosmos Basel eröffnet im Herbst 2020 ein neuartiges Veranstaltungs- und Begegnungszentrum für Seniorinnen und Senioren. Standort ist eine dem Kanton Basel-Stadt gehörende Liegenschaft auf dem Margarethenhügel.

Die Liegenschaft befindet sich auf Boden der Gemeinde Binningen am Venusweg 7 neben der Sternwarte. Immobilien Basel-Stadt vermietet das Gebäude bis Ende 2023 als Zwischennutzung an Kosmos Basel, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Im neuen Zentrum soll es älteren Menschen ermöglicht werden, auch nach der Pensionierung ihre Fähigkeiten zugunsten von Gesellschaft und Wirtschaft weiter zu nutzen. Die Eröffnung der neuen Schaffens- und Erlebnisräume ist für kommenden Herbst vorgesehen.

Zum Angebot von Kosmos Basel gehören unter anderem sogenannt moderierte Arbeits- und Erlebnisplätze, bei denen die Senioren von den Betreibern unterstützt werden. Dazu kommen Werkstätten, Ateliers und eine Bibliothek sowie Räume, die für diverse Zwecke gemietet werden können sowie Gesundheitsangebote.

Ältere Menschen sollen sich auch zu Corona-Zeiten im Kosmos Basel sicher fühlen. Für alle Aktivitäten besteht gemäss Communiqué ein medizinisches Sicherheitskonzept,

Um die Erreichbarkeit der Liegenschaft auf dem Margarethenhügel zu verbessern, ist ein Shuttle-Service vorgesehen. Bis zum Ablauf der Zwischennutzung Ende 2023 will Kosmos Basel zusammen mit weiteren Partnern andere, permanente Standorte für ihre Angebote in der Region Basel aufbauen.

Getragen wird das Projekt Kosmos Basel von der Basler Stiftung Culture of Change Foundation. Initianten sind die Medizinprofessorin Daniela Finke und der Unternehmer und Berater Daniel Wiener. Das neue Sozialunternehmen will gemäss Angaben auf der Homepage selbsttragend sein und ohne Subventionen auskommen.

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