Feuerwehr

Neue Struktur für Baselbieter Feuerwehrwesen

Geplant ist eine Teilprofessionalisierung mit einer zentralen Führung und drei Einsatzregionen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Geplant ist eine Teilprofessionalisierung mit einer zentralen Führung und drei Einsatzregionen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Das Feuerwehrwesen im Kanton Baselland soll in den nächsten Jahren neu aufgestellt werden. Geplant ist eine Teilprofessionalisierung mit einer zentralen Führung und drei Einsatzregionen.

Dies ist das Ergebnis eines runden Tischs, den die Baselbieter Regierung eingesetzt hatte. Mit dessen Führung war die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung beauftragt worden. Diese soll dereinst auch die Führung der neustrukturierten Feuerwehren übernehmen, wie die Regierung am Dienstag mitteilte.

Das geplante System mit Teilprofessionalisierung zeichne sich durch die «optimale Kombination» von vollamtlichen Feuerwehrleuten und Feuerwehrleuten im Milizsystem aus, wie die Regierung schreibt. Damit könne auch das grosse Problem der Tagesverfügbarkeit gelöst werden.

Der runde Tisch weist in seinem Schlussbericht zudem auf ein grosses Sparpotenzial. Gegenüber dem heutigen System wird dieses auf mindestens 25 bis 30 Prozent beziffert. Eine Schmälerung der Sicherheitsdienstleistung der Feuerwehren sei dadurch nicht zu befürchten.

Die Neuorganisationen des Baselbieter Feuerwehrwesens soll nach Angaben der Regierung bis 2022 konkretisiert werden. In diese Arbeit sollen auch Vertretungen der Gemeinden und der Feuerwehren einbezogen werden. Erforderlich ist zudem eine Anpassung des kantonalen Feuerwehrgesetzes.

Gemäss dem Jahresbericht 2019 der schon heute für das Feuerwehrwesen in Baselland zuständigen Gebäudeversicherung gibt es im Baselbiet 19 Feuerwehrverbünde. Zwei weiteren Verbünden gehören auch ausserkantonale Gemeinden an. Die 2050 im Kanton Baselland aktiven Feuerwehrleute haben letztes Jahr 3010 Einsätze geleistet.

Meistgesehen

Artboard 1