Die Staatsrechnung ist im Jahresbericht der Exekutive enthalten, die das Parlament nun beriet. Hauptgrund für die Verbesserung um gut 90 Millionen Franken zu den ersten schwarzen Zahlen seit neun Jahren sind die diversen harten Sparmassnahmen, welche die Regierung seit 2015 vorantreibt.

Das operative Ergebnis des Kantons Basel-Landschaft schliesst mit einem Überschuss von 178,5 Millionen Franken. Die Einsparungen für 2017 - darunter der Abbau von über 90 Stellen - wurden auf 27,9 Millionen beziffert. Sonderaufwand fiel derweil für die Pensionskasse an.

Die Fraktionen nahmen im Parlament den operativen Jahresabschluss positiv zur Kenntnis. Breit gelobt für die erreichte Verbesserung der Finanzlage wurden die Regierung und die Mitarbeitenden des Kantons. Namentlich gab es auch rundum Blumen für den langjährigen Finanzverwalter Roger Wenk, der in Pension geht.

Die Voten folgten bekannten Parteipositionen. Beispielsweise warnte etwa die SVP vor neuen Begehrlichkeiten; die Verschuldung bleibe zu hoch. Die SP beklagte "schmerzliche Abbaumassnahmen" als Preis der schwarzen Zahlen, auch auf dem Buckel des Staatspersonals.