Zu wenig Haftplätze

Provisorische Gefängnis-Container müssen länger in Betrieb bleiben

Das in die Jahre gekommene Arlesheimer Bezirksgefängnis wird mindestens bis 2018 weitergeführt.

Das in die Jahre gekommene Arlesheimer Bezirksgefängnis wird mindestens bis 2018 weitergeführt.

Eigentlich hätten die provisorischen Gefängniscontainer des Arlesheimer Bezirksgefängnisses Ende 2014 geschlossen werden sollen. Laut „Schweiz am Sonntag“ werden die Container nun aber für unbestimmte Zeit weitergenutzt, mindestens bis 2018.

Solange bleibt auch das Bezirksgefängnis in Betrieb. Der Grund: Im Baselbiet hat es zu wenige Haftplätze, obwohl in Muttenz ein neues Gefängnis eröffnet wurde.

Die Gefängniscontainer stellen gemäss der „Schweiz am Sonntag“ ein Sicherheitsrisiko dar. Im vergangenen Jahr kam es im Baselbiet gleich zu zwei Gefängnisausbrüchen: in Liestal und in Arlesheim. Bekannt war bisher, dass es sich beim Ausbruch in Liestal um Container handelte, aus denen zwei Häftlinge flohen.

Nun bestätigt Gerhard Mann von der Baselbieter Sicherheitsdirektion gegenüber der „Schweiz am Sonntag“, dass auch das in Arlesheim entwichene Häftlings-Duo aus Containern entkam. Die Liestaler Container sind nicht mehr in Betrieb. „Bei jenen in Arlesheim wurde die Ausbruchsicherheit verbessert“, wird Mann zitiert.

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