In der Kinder- und Jugendpsychiatrie wurden 3124 Fälle registriert, was ein Plus von 9,6 Prozent bedeutet. In der Erwachsenenpsychiatrie waren es 7685 Fälle, womit die Zunahme 1,1 Prozent betrug. Insgesamt betreute die Psychiatrie Baselland im letzten Jahr 10'809 Personen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Die Unternehmensleitung sei «sehr zufrieden» mit dem Geschäftsjahr 2018. Bei einem Betriebsertrag von 100 (Vorjahr: 99,1) Millionen Franken resultierte ein Jahresgewinn von 2,8 (1,1) Millionen. Vor Abschreibungen und Zinsen (Stufe EBITDA) stieg der Gewinn um 29,6 (-26,7) Prozent.

Tarifstreit pendent

Das Eigenkapital wuchs auf 57,6 Millionen Franken. Damit sei man für anstehende Investitionen und Angebotsentwicklungen «bestens vorbereitet», lässt sich CEO Hans-Peter Ulmann zitieren. Auch 2019 sei gut angelaufen; so liege die Auslastung höher.

Weiterhin nicht einig wurde man sich indes mit Tarifsuisse, während mit der Einkaufsgemeinschaft HSK eine Basisrate ausgehandelt werden konnte. Für die Versicherer von Tarifsuisse laufe ein Festsetzungsverfahren beim Baselbieter Regierungsrat.

Das Unternehmen beschäftige am Jahresende 1019 Personen, 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese teilen sich insgesamt 740,3 Vollzeitstellen, was einem um 1,4 Prozent gestiegenen Etat entspricht.