Der Verwaltungsrat habe die Mittel für die beiden Bauprojekte bewilligt, teilte die PBL am Dienstag mit. Die Finanzierung mit Fremd- und Eigenkapitalkapital sei garantiert. Wenn alles rund läuft, sollen die Neubauten Ende 2023 in Betrieb genommen werden und bestehende sanierungsbedürftige Liegenschaften ersetzen.

Der Neubau für die Alterspsychiatrie umfasst neben drei Abteilungen mit je 24 Betten ein Ambulatorium, Arbeitsräume und ein Parking mit 35 Plätzen. Auf der obersten Etage wird zudem die Privatklinik mit 24 Betten eingerichtet.

Standort dieses Gebäudes ist das Areal des heutigen grossen Parkplatzes zwischen Waldrand und Haus B. Die derzeit noch in einem maroden Altbau an der Rheinstrasse untergebrachte Alterspsychiatrie kann im Neubau in unmittelbarer Nähe zur zentralen Infrastruktur in einem einzigen Gebäude vereint werden.

Neues Zentrum für Krisenintervention

Der zweite Neubau wird laut PBL südlich direkt neben dem zentralen Haus B gebaut. Ersetzen soll er das Zentrum für Krisenintervention, das derzeit mit seinen zwei Abteilungen mit je 24 Betten noch im Haus B untergebracht ist. Dieses 45 Jahre alte Gebäude soll später saniert und dann als Ambulatorium und Tagesklinik genutzt werden.

Auch für diesen Neubau ist eine unterirdische Einstellhalle vorgesehen. Sie soll Platz für 199 Autos bieten. Die beiden Ersatzbauten werden unterirdisch mit dem Haus B verbunden und an dessen zentrale Infratsruktur mit Cafeteria, Hotellerie sowie Sitzungs- und Tagungsräumen angeschlossen.

Die Architektur der neuen Gebäude passt sich nach Angaben der PBL der grünen Umgebung des beliebten Tierparks an. Entworfen wurden die Neubauten vom Badener Architekturbüro Burkard Meyer, das 2017 einen Wettbewerb gewonnen hatte.

Ein weiteres Projekt für den PBL-Campus ist der Ersatzbau für die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dieses Projekt war jahrelang durch Einsprachen und Rekurse blockiert. Im April hat die PBL jedoch die Baubewilligung erhalten. Baubeginn ist im Sommer.