Kantonsspital Baselland

Schneider lässt sich Entlassung nicht gefallen und geht vor Gericht

Der ehemalige CEO des Kantonsspitals Baselland Heinz Schneider geht rechtlich gegen seine Entlassung vor (Archivbild).

Der ehemalige CEO des Kantonsspitals Baselland Heinz Schneider geht rechtlich gegen seine Entlassung vor (Archivbild).

Was sich bereits abzeichnete, ist nun eingetroffen: Heinz Schneider, ex-CEO des Baselbieter Kantonsspitals, geht gegen seine Entlassung vor. Er hat seine sofortige Freistellung beim Baselbieter Kantonsgericht angefochten, sagen zuverlässige Quellen.

Heinz Schneider geht gegen seine Entlassung als CEO des Kantonsspitals Baselland vor: Wie das Portal "Onlinereports.ch" am Samstag gemäss zuverlässigen Quellen berichtet, geht der 60-Jährige vor Gericht. Er ficht seine sofortige Freistellung vom 13. Februar 2014 vor dem Baselbieter Kantonsgericht an. Weder Schneider noch sein Anwalt werden im Artikel zitiert – sie waren nicht telefonisch erreichbar.

Dieter Völlmin, bis Ende Februar Verwaltungsratspräsident des Kantonsspitals, hat bereits am Tag der sofortigen Entlassung gesagt, dass es eventuell zu einer rechtlichen Auseinandersetzung kommen könnte. Gegenüber "Onlinereports.ch" sagte er jedoch, er habe "jedes Interesse an einer Lösung, ohne die Rechtsmittel auszuschöpfen".

Das Vertrauensverhältnis in Schneider war vor seiner Entlassung nach Abgängen von Ärzten und anderen Personal-Diskussionen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Dadurch fehle dem CEO die notwendige Akzeptanz bei zahlreichen Schlüsselpersonen, hiess es an der Medienkonferenz vom 13. Februar. Am selben Anlass wurde bekannt, dass auch Verwaltungsratspräsident Dieter Völlmin per Ende Februar abtritt. (fam)

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