Liedertswil

Sekundenschlaf: Auto fliegt bei einem Selbstunfall 30 Meter durch die Luft

In der Nacht auf Sonntag kam der Lenker eines Personenwagens, welcher in Richtung Reigoldswil unterwegs war, auf die Gegenfahrbahn und fuhr dort auf die Leitplanke auf. Das Fahrzeug hob ab und flog rund 30 Meter durch die Luft.

Ein 39-jähriger, in der Region wohnhafter Schweizer war in der Nacht auf Sonntag mit seinem Personenwagen in Fahrtrichtung Reigoldswil unterwegs. Offenbar wegen eines Sekundenschlafs verlor er in der engen Kurve Ausgangs des Dorfes die Kontrolle über das Auto, geriet auf die Gegenfahrbahn und dort auf die Leitplanke, wie die Polizei Basel-Landschaft in einer Mitteilung schreibt. Von dort hob das Fahrzeug regelrecht ab, prallte in der Folge gegen ein Haus und kam nach einer «Total-Flugstrecke» von rund 30 Metern auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Der Lenker hatte einen riesigen Schutzengel, blieb weitgehend unverletzt und konnte sich selbständig aus dem Autowrack befreien. Er musste seinen Führerausweis abgeben. Zur genaueren Untersuchung wurde er durch die Sanität Liestal ins Spital eingeliefert.

Alkohol oder Drogen sollen gemäss Schnelltests nicht im Spiel gewesen sein. Am Haus entstanden beträchtliche Schäden, das Auto erlitt Totalschaden, es musste geborgen und abgeschleppt werden. Neben der Polizei Basel-Landschaft und der Sanität Liestal stand auch die Feuerwehr Wolf (Verbundfeuerwehr der Gemeinden Waldenburg, Oberdorf und Liedertswil) im Einsatz.

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