Staatsanwaltschaft Baselland

Sexueller Übergriff auf Frau in Liestal: Veröffentlichung von Bildmaterial

Die Staatsanwaltschaft beabsichtigt, die Bilder unverpixelt zu veröffentlichen, sollte der Täter bis zum 8. Juni nicht identifiziert sein. (Symbolbild)

Die Staatsanwaltschaft beabsichtigt, die Bilder unverpixelt zu veröffentlichen, sollte der Täter bis zum 8. Juni nicht identifiziert sein. (Symbolbild)

Am 5. April kam es im Gebiet Allee in Liestal zu einem sexuellen Übergriff auf eine Frau. Dem Aufruf der Staatsanwaltschaft Baselland an den in diesem Zusammenhang gesuchten Mann, sich bei den Behörden zu melden, wurde bisher keine Folge geleistet. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt die Bilder des mutmasslichen Täters veröffentlicht.

Am Sonntagnachmittag, dem 5. April, kam es zwischen 15 und 16 Uhr bei einer Entsorgungsanlage in Liestal zu einem sexuellen Übergriff auf eine 60-jährige Frau. Das Opfer wurde von einem Mann in ein mehrminütiges Gespräch verwickelt und anschliessend hinter einen Container gezogen, wo es zum Übergriff auf die Frau kam. Zeugen konnten die Tat beobachten und näherten sich, woraufhin der Täter sich entfernte.

Die Zeugen verwickelten den Täter am Tatort nicht nur in ein kurzes Gespräch, sie konnten ihn auch fotografieren, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt. Am 15. Mai kündigte die Staatsanwaltschaft an, das Bildmaterial zu veröffentlichen, wenn sich der mutmassliche Täter nicht bei den Behörden melden sollte.

Eine Identifizierung war bisher nicht möglich, weshalb die Staatsanwaltschaft die Bilder jetzt verpixelt veröffentlicht hat und die Bevölkerung zur Mithilfe aufruft. Das Bildmaterial kann auf der Webseite der Staatsanwaltschaft eingesehen werden. 

Frist bis zur Veröffentlichung des unverpixelten Materials

Sollte der mutmassliche Täter bis zum 8. Juni nicht identifiziert worden sein, beabsichtigt die Staatsanwaltschaft, das Bildmaterial unverpixelt zu veröffentlichen. Dem Tatverdächtigen wird so nochmals ermöglicht, sich bei der Polizei zu stellen.

Das Bildmaterial wird gelöscht, sobald der Täter identifiziert ist.

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