Politik

SP-Kandidatinnen erobern Gemeindepräsidien im Unterbaselbiet

Die Angriffe von Links-Grün auf die bürgerlich besetzten Präsidien in Allschwil und Binningen scheiterten klar. (Symbolbild)

Die Angriffe von Links-Grün auf die bürgerlich besetzten Präsidien in Allschwil und Binningen scheiterten klar. (Symbolbild)

Mit Evelyne Sprecher in Aesch und Jeanne Locher in Münchenstein sind zwei SP-Kandidatinnen am Sonntag in Kampfwahlen ums Gemeindepräsidium siegreich hervorgegangen. Die Angriffe von Links-Grün auf die bürgerlich besetzten Präsidien in Allschwil und Binningen scheiterten indes klar.

Erfolgreich waren die SP-Kampfkandidatinnen in den grösseren Unterbaselbieter Gemeinden, in denen die Bisherigen nicht mehr zur Wiederwahl antraten, während die bürgerlichen Bisherigen ihr Amt gegen die Herausforderer verteidigen konnten.

In Aesch liess Evelyne Sprecher (SP) im Kampf um die Nachfolge von Marianne Hollinger (FDP) ihre Gegenkandidaten Stephan Hohl (FDP) und Andrea Spinnler (SVP) weit hinter sich. Die Stimmbeteiligung betrug 32,25 Prozent. In Münchenstein siegte Jeanne Locher (SP) im Kampf um die Nachfolge von Giorgio Lüthi (CVP) über den Gegenkandidaten Daniel Altermatt (GLP). Dort betrug die Stimmbeteiligung 29,4 Prozent.

In Binningen scheiterte Herausforderin Rahel Bänziger Keel (Grüne) mit ihrem Angriff auf den bisherigen Gemeindepräsidenten Mike Keller (FDP) deutlich. Die Stimmbeteiligung betrug 34,4 Prozent. Ebenso deutlich konnte sich in Allschwil die amtierende Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli (FDP) gegen ihren Herausforderer Christoph Morath (SP) behaupten. Die Stimmbeteiligung war in Allschwil mit 38,78 Prozent vergleichsweise hoch.

Kampfwahlen waren bei der Neubesetzung respektive Bestätigung der Baselbieter Gemeindepräsidien die Ausnahmen. In lediglich 9 von 86 Kommunen kam es dazu.

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