Stillschweigen

Spital-CEO Schneider muss gehen, VR-Präsident Völlmin tritt ab

Der CEO des Kantonsspitals Baselland Heinz Schneider. Muss er heute gehen?

Der CEO des Kantonsspitals Baselland Heinz Schneider. Muss er heute gehen?

Köpferollen im Baselbieter Kantonsspital. Der umstrittene CEO Heinz Schneider wird per sofort freigestellt. Und auch Verwaltungsratspräsident Dieter Völlmin tritt zurück. Das Spital führen wird der bisherige stellvertretende CEO Jürg Aebi.

Paukenschlag am kriselnden Kantonsspital Baselland (KSBL): Der Verwaltungsrat trennt sich von Spital-Chef Heinz Schneider. Übernehmen wird der bisherige stellvertretende CEO Jürg Aebi. Dies hat der Verwaltungsrat des KSBL einstimmig beschlossen.

Das Vertrauensverhältnis sei in den letzten Wochen nach Abgängen von Ärzten und anderen Personal-Diskussionen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Dadurch fehle dem CEO die notwendige Akzeptanz bei zahlreichen Schlüsselpersonen.

Es bleibt aber nicht bei der Entlassung Schneiders. Dessen drohender Abgang ist in den letzten Tagen von Politikern als «Bauernopfer» bezeichnet worden. So wird der jüngst kritisierte Verwaltungsratspräsident Dieter Völlmin Ende Februar von seinem Amt zurücktreten.

Gespräche mit potenziellen Nachfolgerinnen und Nachfolgern seien im Gang. Im Baselbieter Landrat sind heute mehrere dringliche Vorstösse traktandiert, die von der Regierung eine Debatte um die Strategie des Kantonsspitals Baselland verlangen.

Um 13 Uhr wird der zuständige Regierungsrat Thomas Weber sowie Verwaltungsrat Dieter Völlmin an einer Medienkonferenz über die weiteren Schritte informieren.

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