Regierungswahl

Standaktionen sollen Thomas Weber letzten Schub verleihen

SVP-Kandidat Thomas Weber.

SVP-Kandidat Thomas Weber.

Zu einem Wahlkampf gehören immer mindestens zwei: Während SP-Kandidat Eric Nussbaumer nochmals mit seinen Unterstützern das Scheinwerferlicht suchte, verzichtet Thomas Weber von der SVP auf einen vergleichbaren Auftritt.

«Dass mich neben der SVP auch die FDP, die CVP und die BDP unterstützen, ist lange bekannt», sagte er auf Anfrage.

Der Buusner legt den Fokus bis zum Wahltermin am 21. April stattdessen auf den direkten Kontakt mit der Bevölkerung. «Die Resonanz war bisher immer dann am grössten, wenn ich persönlich mit den Menschen das Gespräch gesucht habe.» Sein Fahrplan sei dementsprechend gespickt mit Standaktionen in den verschiedensten Gemeinden. Wirklich abheben wird er sich damit von Nussbaumer aber nicht können, weil dieser ein ähnliches Mammutprogramm vor sich hat.

Es könnte gut sein, dass sich die beiden Kandidaten ab und an über den Weg laufen, legen doch beide ein besonderes Gewicht auf das Unterbaselbiet und Laufental. Dass sich die GLP auf die Seite der SP geschlagen hat, sei eine Herausforderung. Denn: «Nun müssen wir schauen, wie wir auch noch die paar tausend Stimmen aufholen können, die Nussbaumer von GLP-Wählern erhält.» Die Stimmbeteiligung – im ersten Wahlgang vom 3. März lag sie bei 39 Prozent – nennt Weber «ein Problem». Dass am 21. April über keine Sachgeschäfte abgestimmt wird, hält er dagegen nicht zwingend für einen Nachteil: «Das macht es für das Stimmvolk schliesslich einfacher.» (mn)

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