Reinach

Stellenabbau bei Nivea-Beiersdorf in Reinach

Der Kosmetikkonzern Beiersdorf will Jobs abbauen (Archiv)

Der Kosmetikkonzern Beiersdorf will Jobs abbauen (Archiv)

Die vergangenen Tage waren für die 120–köpfige Belegschaft der Nivea-Vertriebsgesellschaft Beiersdorf (Schweiz) in Reinach nicht einfach.

Drei Tage vor Weihnachten hatte Radio Basel gemeldet, dass zehn Prozent des Personals abgebaut werde. Bislang weigerte sich der Mutterkonzern Beiersdorf, über den Stellenabbau in Reinach zu informieren.

Tatsache ist, dass der Nivea-Hersteller mit Hauptsitz in Hamburg eine Neuausrichtung der Konzernstrategie mit einem Fokus auf das Hautpflegegeschäft umsetzt. Aufgrund der neuen Strategie erwartet der Konzern einen Abbau von weltweit bis zu 1000 Stellen, 230 davon in Deutschland. Nach Informationen des «Sonntag» plant Nivea in der Schweiz einen Stellenabbau von mehr zehn Prozent. Ein Abbau ist laut Rolf Lange, Beiersdorf-Sprecher in Hamburg, grundsätzlich möglich. Man werde Anfang 2012 informieren. Bis dann würden das lokale Management und die Zentrale die Situation überprüfen.

In Reinach verlässt Beiersdorf-CEO Erhard Schöpfer nach 22 Jahren seinen Posten in wenigen Tagen. Der Österreicher Magister Thomas Lichtblau (40) ersetzt Schöpfer per 1. Februar. (ia)

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