Münchenstein

Trotz Mordsrechnung über 225'000 Franken: Ex-Sozialhilfebezügerin muss noch nicht zahlen

Das Verfahren laufe zwar noch, jedoch sei es derzeit sistiert, wie Sozialhilfepräsident Markus Reich auf Anfrage erklärt. (Symbolbild)

Das Verfahren laufe zwar noch, jedoch sei es derzeit sistiert, wie Sozialhilfepräsident Markus Reich auf Anfrage erklärt. (Symbolbild)

Im Februar sorgte ein Sozialhilfefall in Müchenstein für grosses Aufsehen: Die Gemeinde forderte von einer ehemaligen Sozialhilfebezügerin 224'866 Franken zurück. Unterdessen wurde der Fall sistiert.

Die ehemalige Sozialhilfebezügerin, die 224'866 Franken an die Sozialhilfe Münchenstein zurückzahlen muss, hatte die Rechnung bis jetzt noch nicht zu begleichen. Der Grund: Das Verfahren laufe zwar noch, jedoch sei es derzeit sistiert, wie Sozialhilfepräsident Markus Reich auf Anfrage erklärt. Reich bestätigt damit einen entsprechenden Artikel der «BaZ» vom Freitag.

Die «BaZ» spekuliert, dass die Kritik, Münchenstein gehe zu kaltherzig gegen die Frau vor, zu Verunsicherung bei den Zuständigen geführt haben soll und infolgedessen der Fall sistiert wurde. Dazu wollte Reich keine Stellung nehmen.

Die bz machte im Februar publik, dass die 43-jährige Frau neun Jahre von der Sozialhilfe gelebt hatte. Nachdem sie 2012 einen Job gefunden hatte, sollte sie das gesamte Geld zurückerstatten, das sie bezogen hatte. Zumindest sah dies die Vereinbarung vor, welche Münchenstein der Frau unterbreitete. Sie sollte insgesamt 224'866 Franken über 20 Jahre in monatlichen Raten zurückbezahlen.

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