Juso Baselland

Unauffälliger Flashmob gegen SVP-Initiative lief nicht wie geplant

Juso-Flashmob im Basler Bahnhof

Juso-Flashmob im Basler Bahnhof

Am 9. Februar wird über die Masseneinwanderungs-Initiative abgestimmt. Die Juso Baselland möchte mit einer Flashmob-Aktion erreichen, dass die Nein-Stimmen überwiegen werden. Allerdings erschwerte ihnen die Bewilligung der SBB das Vorhaben.

Die Juso Baselland organisierte am Mittwoch einen Flashmob in der Schalterhallte des Bahnhofs SBB. Die Aktion richtet sich gegen die Masseneinwanderungs-Initiative, über welche am 9. Februar abgestimmt wird.

Die rund 15 teilnehmenden Juso-Mitglieder verkleideten sich als verschiedene Berufstypen. Zusammen mit ihren selbstgeschriebenen Schildern wollen sie aufzeigen, in welchen Berufen die Schweiz auf Einwanderer angewiesen ist.

Flashmob-Aktion der Juso Baselland in der Schalterhalle des Bahnhof SBB

Flashmob-Aktion der Juso Baselland in der Schalterhalle des Bahnhof SBB

Für die Flashmob-Aktion in der Schalterhalle musste die Juso eine Bewilligung von der SBB einholen. Von 17.30 Uhr bis 17.45 Uhr durften sie unter der grossen Anzeigetafel stehen. Flyer durften sie nicht aktiv verteilen: Also war es ihnen nur erlaubt, einen Flyer auszuteilen, wenn jemand danach fragte.

«Eigentlich wollten wir von verschiedenen Seiten her in die Schalterhalle einwandern und die Diversität und die Wichtigkeit der Arbeitsleistung der Migranten darstellen. Die SBB hat uns da leider einen Strich durch die Rechnung gemacht», erklärt Juso-Co-Präsidentin Samira Marti. Da die Bewilligung allerdings nur für einen speziellen Bereich galt, mussten sie an Ort und Stelle stehen bleiben. Somit war die Aktion mit nur etwa 15 Teilnehmern zu unauffällig, um die vorbeieilenden Passanten zu beeindrucken. (sil)

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