Leistungsbericht 2018

Uni Basel: Kommission macht sich Sorgen um Qualität der Forschung

Die zuständige Kommission der Kantone macht sich Sorgen um das Niveau der Uni Basel.

Die zuständige Kommission der Kantone macht sich Sorgen um das Niveau der Uni Basel.

Die Interparlamentarische Geschäftsprüfungskommission der Uni Basel (IGPK Universität) macht sich Sorgen um das Niveau der dortigen Forschung. Solche sei nur mit den entsprechenden finanziellen Mitteln möglich, hält sie in ihrem gestern veröffentlichten Leistungsbericht 2018 fest.

Diese Mittel, die für die Sicherstellung des Niveaus an der Universität Basel wichtig seien, könnten einerseits Drittmittel aus verschiedenen Quellen sein, andererseits Zusammenarbeiten mit Privaten, sogenannte Public Private Partnerships (PPPs). Doch: Bei den Drittmitteln seien zwei aktuelle Entwicklungen aus Sicht der IGPK beunruhigend.

«Erstens ist es angesichts der politischen Verhältnisse in der Schweiz für die Universitätskantone schwierig bis unmöglich vom Bund mehr Mittel zu bekommen», schreibt die Kommission. Gemeint ist damit vorab die bürgerliche Mehrheit im Bundesparlament, die sich in der Vergangenheit zurückhaltend zeigte, mehr Mittel für die Bildung zu sprechen.

Beziehung zur EU belastet

Ausserdem belaste die «schwierige und die in wichtigen Punkten noch nicht geklärte Beziehung» zwischen der Schweiz und der EU die Zusammenarbeit zwischen Schweizer und EU-Universitäten sowie die Möglichkeit, an EU-Finanzmittel zu kommen.

«Die Universität Basel hat sich diesbezüglich zwar verhalten optimistisch geäussert, die Zukunftsaussichten sind trotzdem nicht als sehr gut zu bezeichnen», findet die bikantonale Kommission. Aus Sicht der IGPK seien die Universität sowie die beiden Trägerkantone gefordert, alles zu unternehmen, um die Qualität der Forschung auf dem bisherigen hohen Niveau zu halten und möglichst noch zu steigern.

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