Thomas Weber

Weber wird von den SVP-Mitgliedern einstimmig als Kandidat gewählt

Thomas Weber wurde einstimmig zum Kandidaten für die Regierungsratswahl gewählt.

Thomas Weber wurde einstimmig zum Kandidaten für die Regierungsratswahl gewählt.

Landrat Thomas Weber wurde am Donnerstagabend von den SVP-Mitgliedern zum Kandidaten für den Regierungsrat gewählt. Anstelle einer Dankesrede lancierte er sogleich seinen Wahlkampf. Und seine Partei sprach sich gegen die Abzocker-Initiative aus.

Nur keine Zeit verlieren: Das dachte sich wohl Thomas Weber nach seiner erwarteten Nomination zum Regierungskandidaten der SVP. Statt einer Dankesrede liess er an der Mitgliederversammlung in Muttenz gleich los mit Wahlkampf - schliesslich bleiben ihm nur noch eineinhalb Monate bis zur Ersatzwahl des Finanzdirektors Adrian Ballmer.

Rückstand aufholen

In dieser Zeit gilt es für Weber anzustreben, was viele bereits für unmöglich halten: die Wahrung der bürgerlichen Mehrheit in der Baselbieter Regierung. In seiner Rede verriet er die Rezepte für den Fall, dass er am 3. März in die Exekutive gewählt wird. «Am wahrscheinlichsten ist ja, dass ich die Finanz- und Kirchendirektion übernehme», sagte er und nannte die grössten Herausforderungen der Direktion. Die Umsetzung der Pensionskassensanierung müsse bis spätestens 2013 aufgegleist sein und die Staatsgarantie werde wegfallen. Der kantonale Steuerertrag müsse erhöht werden durch bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen - nicht etwa durch Steuererhöhungen, wie dies die Konkurrenz will. Gemeinden müssten gestärkt werden und Fusionen nicht erzwungen. Und die Verwaltung, der grösste kantonale Budgetposten, müsse schlanker werden, ohne dass «mit dem Rasenmäher geköpft wird». Slogans, wie sie bei der SVP-Basis ankommen. Per Akklamation wurde Weber von den Mitgliedern zum einzigen Kandidaten gewählt. «Und nun?» «Zusammenstehen», forderte Weber. Und bis zum 3. März Wähler mobilisieren.

Dies im Wissen, dass der verspätete Beginn des Wahlkampfs nur mit einem guten Schlussspurt kompensiert werden kann. Dass der Zug nicht abgefahren sei, davon ist Weber überzeugt.

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