Wildunfälle

Wegen Streusalzresten: Immer mehr Wildtiere sterben auf Baselbieter Strassen

Die Zahl der Unfälle mit Wildtieren ist im Baselbiet gestiegen.

Die Zahl der Unfälle mit Wildtieren ist im Baselbiet gestiegen.

Im Baselbiet häufen sich derzeit Verkehrsunfälle mit Wildtieren. Grund sind wohl die aktuellen Wetterverhältnisse. Die Behörden rufen zur Vorsicht auf.

Allein in der vergangenen Woche sind der Polizei Basel-Landschaft zwölf Unfälle mit Rehwild gemeldet worden, wie das Amt für Wald beider Basel am Montag mitteilte. Im von April bis März dauernden Jagdjahr 2017/2018 waren es insgesamt 200 gemeldete Unfälle.

Normalerweise kommt es gemäss Amt für Wald eher im Herbst und Frühjahr zu einem Anstieg der Wildunfälle, weil die Pendlerzeiten dann in die Dämmerung fallen. Ein Grund für die derzeitige Häufung könnte die Suche der Tiere nach Streusalzresten auf der Strasse sein.

Die meisten Unfälle passierten in den Abend- und frühen Morgenstunden, wie es weiter hiess. Besondere Gefahrenschwerpunkte seien die Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen. Bei einem Unfall ist gemäss Gesetz unverzüglich die Polizei zu benachrichtigen.

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