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Wer war Ihr Lieblingsspieler des FC Basel in dieser Saison?

Die Saison ist vorbei. Es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Doch anstatt «die üblichen Verdächtigen» ins Rampenlicht zu stellen, stehen andere Spieler im Fokus. Sagen Sie uns, wer Ihr Liebling war – und lassen Sie sich ob der Auswahl überraschen.

Ja, wir geben es zu: auch wenn der historische fünfte Titel schon eine Woche alt ist und die Meisterschaft bereits seit Sonntag zu Ende ist, können wir es einfach nicht lassen, noch ein bisschen in Erinnerungen zu schwelgen - bevor die Weltmeisterschaft bereits neue unvergessliche Momente liefern wird.

Deshalb werden wir ab heute und in der nächsten Woche Ihr Gedächtnis noch einmal etwas auffrischen. In drei Abstimmungen ist Ihre Meinung gefragt, angefangen mit dem Spieler der Saison.

Stimmen Sie ab, wer Sie in dieser Saison am meisten überzeugen konnte. Aber, ganz so einfach wird es nicht! Wir wollen nämlich für einmal nicht wissen, ob Yann Sommer, Valentin Stocker, Fabian Frei oder Marco Streller sie mehr als alle anderen überzeugen konnten, sondern wir rücken für einmal die etwas weniger medienpräsenten und vermeintlich unauffälligeren Spieler in den Fokus.

Der erste Spieler, der zur Auswahl steht, ist Mohamed Salah. Okay, zugegeben, medienpräsent war der Ägypter definitiv. Durch seinen Wechsel im Winter zum Premier League-Klub Chelsea ist er aber bereits etwas in Vergessenheit geraten. Doch wer erinnert sich nicht an seine Flügelläufe und seine Tore gegen Chelsea? Und ja, seine Spritzigkeit hätte in den nicht gerade wenigen unspektakulären Partien vielleicht für das eine oder andere Highlight gesorgt.

Als zweites steht Marek Suchy zur Auswahl. Im Gegensatz zu Salah hat er nicht die erste, sondern die zweite Saisonhälfte geprägt. Als Ersatz für den verletzten Ivan Ivanov geholt, entpuppte sich Suchy als mehr als nur eine Zwischenlösung und hielt die Abwehr souverän zusammen. Seine saublöde Aktion in Salzburg - entschuldigen Sie den Ausdruck, aber man kann es nicht anders sagen - blenden wir hier jetzt aus. Weitergekommen ist der FCB ja trotzdem.

Der dritte im Bunde ist Mohamed Elneny. Über den Ägypter weiss man nicht viel - das liegt sicher auch daran, dass er aufgrund seiner mangelnden Deutsch-Kenntnisse selten bis fast gar nie Interviews gibt. Seit dem Abgang seines guten Freundes Mohamed Salah sei Elneny aber offener geworden, sagte Marco Streller der «bz Basel». Neben Fabian Frei ist Elneny einer der Dauerläufer beim FCB, der mit seiner unauffälligen Art dennoch sehr wichtig für die Defensive Abteilung ist.

Apropos Dauerläufer: Auch Geoffroy Serey Die hat diese Saison ein Mammutprogramm absolviert. Jedes Spiel kämpft der Ivorer mit den Spitznahmen «Pitbull» und «Puncher» unnachgiebig und scheut keinen Zweikampf. Mit den überzeugenden Leistungen hat der die Diskussionen um seinen Vertragsbruch vergessen gemacht. Allein für seine mutige Frisur hätte er eigentlich einen Preis verdient.

Der letzte Kandidat ist Kay Voser. Oder wie er in Basel auch genannt wird: «London-Kay». Obwohl es die Verletzungshexe mit dem scheuen philosophiebegeisterten Aussenverteidiger oft nicht gut meinte - auch diese Saison blieb er nicht verschont - brachte er seine Leistungen dann, wenn sie am meisten gebraucht werden. Bereits gegen Tottenham letzte Saison meldete er Gareth Bale ab, diese Saison blieben die Chelsea-Stars Ramires und Eden Hazard gegen Voser blass. Auch in der Super League konstante, überzeugende Leistungen.

Jetzt sind Sie an der Reihe! Wer aus unserer alternativen Liste hat Sie überzeugt? Sollte Ihr Liebling fehlen, wollen wir auch das gerne wissen. Also, die Saison Revue passieren lassen und abstimmen. Wir sind gespannt!

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