Vom 3. bis 13. August findet in der Region Basel das Klimacamp statt. Das Camp wird zum zweiten Mal durchgeführt. Ziel der Teilnehmenden ist es, auf den Klimawandel und die Klimagerechtigkeit aufmerksam zu machen. Sie verstehen das Klimacamp und die damit verbundenen Climate Games als Teil eines globalen Kampfes für Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit. Letztes Jahr sorgten die Aktivisten unter anderem mit eingefärbten Brunnen, einem Einkaufswagenrennen durch die Basler Innenstadt und der Stürmung der BaZ-Redaktion für Aufsehen.

Ziviler Ungehorsam als Aktionsform

Ihr Basislager haben die Aktivisten beim Bahnhof Pratteln aufgeschlagen. Dort finden in den nächsten zehn Tagen Workshops, Vorträge und Konzerte statt. Auch konkrete Aktionen im Raum Basel sollen geplant werden: "Aufgrund der Brisanz und Dringlichkeit der Problematik anerkennen wir zivilen Ungehorsam als legitime Aktionsform an. Gewalt an Lebewesen wird als Aktionsform hingegen abgelehnt." heisst es auf der Website der Climate Games.

Mit dabei sind Aktivisten aus der ganzen Schweiz, aber auch aus dem Ausland.

Aktion im Basler Ölhafen

Für Samstag, 11. August planen die Aktivisten eine Massenaktion im Basler Ölhafen. Die Aktivisten fordern unter anderem einen raschen Ausstieg aus der fossilen Energiegewinnung. Der Ölhafen steht besonders im Fokus, weil er ein zentraler Dreh- und Angelpunkt für die Nutzung fossiler Energien ist. (mik)