Pistenpräpapierung

Zum Härten der Olympia-Pisten: Rheinsalinen liefern 24 Tonnen Salz nach Sotschi

Für Sotschi mussten die Rheinsalinen ein spezielles Auftau-Salz liefern. (Archiv)

Für Sotschi mussten die Rheinsalinen ein spezielles Auftau-Salz liefern. (Archiv)

Weil es um den Schnee in Sotschi zunehmend schlechter steht, hat FIS-Renndirektor Hans Pieren bei den Rheinsalinen in Pratteln eine Bestellung in Auftrag gegeben: 24 Tonnen Salz für die Pistenpräparierung.

Die Pisten in den Bergen um Krasnaja Poljana werden immer weicher. Und den Russen ist erst noch das Salz für die Pistenpräparierung ausgegangen. Abhilfe soll jetzt Salz aus der Schweiz schaffen - genauer gesagt aus den Rheinsalinen Pratteln.

24 Tonnnen wurden am Freitag im Bauch einer Swiss-Maschine von Zürich nach Sotschi geflogen.

Ein speziell grobkörniges Salz sei geliefert worden, sagt Geschäftsführer Urs Hofmeier gegenüber «Radio Argovia».

Hofmeier vermutet, dass Renndirektor und Pisten-Spezialist Hans Pieren in der kurzen Zeit kein Salz in der nötigen Qualität und Menge gefunden und deshalb in der Schweiz bestellt hat.

Salz für knapp 5000 Franken

Das von den Rheinsalinen gelieferte Salz wird jetzt dafür eingesetzt, die Pisten für die Skifahrer zu härten. In der richtigen Dosierung führt das Salz nämlich dazu, dass der Schnee in der oberen Schicht schmilzt. Die entstandene Sole ist sehr kalt und gelangt in die unteren Schichten. Dadurch werden die unteren Schichten abgekühlt. Die Piste wird härter.

Wie viel die ganze Aktion kostet, kann Urs Hofmeier nicht genau sagen. Bei dem ganzen Logistik-Aufwand sei die Menge aber vernachlässigbar. Eine Tonne des Auftausalzes kostet 200 Franken. Die ganze Ladung also knapp 5000 Franken. (ldu)

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