Kriminalität

Zwei Kriminaltouristen rammten Bijouterien auf und werden nun angeklagt

Die beiden Rammbock-Einbrecher, die auch im Baselbiet Bijouterien ausgeraubt haben, werden nun von der Baselbieter Staatsanwaltschaft angeklagt. Die beiden Kriminaltouristen befinden sich seit März 2012 in Haft.

Sie rammten mit gestohlenen Autos diverse Bijouterien im Baselland, aber auch in anderen Kantonen und verursachten dabei jeweils einen grossen Sachschaden. Nun wurden die beiden Einbrecher aus Bosnien-Herzegowina im Alter von 28 und 41 Jahren von der Baselbieter Staatsanwaltschaft angeklagt. Die beiden sind seit Ende März 2012 in Haft.

Die Einbrecher hatten vor der Haft ihren Wohnsitz ausserhalb der Schweiz. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich um Kriminaltouristen handelt, wie Mediensprecher Michael Lutz auf Anfrage der bz sagte.

Einbrüche in mehreren Kantonen

Dem 41-jährigen Einbrecher werden 14 banden- und gewerbsmässig begangene respektive versuchte Einbruchdiebstähle in Bijouterien in den Kantonen Baselland (vier Einbrüche), Bern, St. Gallen und Zürich sowie im Fürstentum Liechtenstein zur Last gelegt. Die Delikte wurden zwischen Oktober 2004 und März 2012 begangen. Der Gesamtwert des erbeuteten Deliktguts beläuft sich auf rund 1,8 Millionen Franken.

Dem 28-jährigen Einbrecher werden drei banden- und gewerbsmässig begangene Einbruchdiebstähle in Bijouterien zur Last gelegt. Diese Einbrüche fanden zwischen Januar 2011 und März 2012 in den Kantonen Basel-Landschaft (ein Einbruch) und Bern statt. Der Gesamtwert des erbeuteten Deliktguts beläuft sich auf rund 300'000 Franken. Zusätzlich wird dieser Mann auch der Hehlerei von Schusswaffen angeklagt. Die Waffen wurden im Rahmen eines Einbruchs in ein Waffengeschäft im Kanton Bern gestohlen. (fam)

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