Landrat
11000 Franken reichen nicht: GLP-Landrat möchte mehr Geld fürs Amt

Ein Baselbieter Landrat bekommt für sein Amt im Jahr 11000 Franken Entschädigung. GLP-Landrat Hans Furer aus Bottmingen ist das zu wenig. Der Selbstständig-Erwerbende möchte mehr und hat dazu eine Motion deponiert.

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GLP-Landrat Hans Furrer will höhere Entschädigung

GLP-Landrat Hans Furrer will höhere Entschädigung

Nicole Nars-Zimmer

Mit den 11000 Franken müsse ein Parlamentarier nebst Lohneinbussen auch sämtliche Auslagen wie auswärtiges Essen bestreiten, schreibt Furer in seiner Motion, die er am Donnerstag im Landrat einreichte.

Furer reicht das nicht mehr. Und er tritt auch gleich den Beweis an. 25 bis 30 Prozent seiner Arbeitszeit gehe fürs Landrat-Mandat drauf, rechnet er vor. Und verlangt daher eine Erhöhung der Entschädigungen. Diese soll aber nicht automatisch an alle Landräte ausbezahlt werden, sondern nur an solche, die glaubhaft machen könnten, dass sie wegen des Amts weniger Einnahmen haben.

Diese Zuschläge soll beantragen können, wer sein Arbeitspensum wegen des Landrats-Mandats reduzieren muss oder wer selbstständig erwerbend ist. Auch Nicht-Erwerbstätige, Furer nennt als Beispiel Hausfrauen, sollen einen Zuschlag geltend machen können, sofern sie nachweisen, dass sie darauf angewiesen sind.

Furer hat auch konkrete Vorstellung über die Höhe des Zuschusses: Angestellte und Nicht-Erwerbstätige sollen pro Monat maximal 1000 Franken mehr bekommen, Selbstständig-Erwerbende 2000 Franken.

Mit dieser Gehaltserhöhung will der GLP-Vertreter den Landrat wieder attraktiver machen, wie er schreibt. Vor allem für Qualfizierte und Hochqualifizierte. (rsn)