Baselbiet
232 Personen haben im letzten Jahr straflose Selbstanzeige eingereicht

Der Kanton Basel-Landschaft profitiert von nachträglich einbezahlten Steuern. 232 steuerpflichtige Personen haben sich im Jahr 2013 straflos selbst angezeigt. Seit 2010 haben knapp 1000 Personen diese Möglichkeit genutzt.

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Kanton, Bund und Gemeinden profitieren von den nachträglichen zusätzlichen Steuererträgen.

Kanton, Bund und Gemeinden profitieren von den nachträglichen zusätzlichen Steuererträgen.

Keystone

Im vergangenen Jahr reichten im Baselbiet 232 steuerpflichtige Personen eine straflose Selbstanzeige ein. Seit 2010 darf sich nämlich jeder einmal im Leben «straflos» anzeigen.

Der Kanton Baselland profitiert also von Nachsteuererträge von rund 5,4 Millionen Franken, wie die Finanz- und Kirchendirektion Baselland in einer Medienmitteilung verkündet. Der Bund erhält nachträglich knapp 1,4 Millionen Franken. Auch fliessen den betroffenen Baselbieter Gemeinden unterschiedliche zusätzliche Steuererträge zu.

Die offengelegten Vermögenswerte sind mehrheitlich Bankkonti, Wertschriftendepots, ausländische Liegenschaften und Stiftungsvermögen. Auch wurden Darlehensguthaben, Bargeld und Gold zur Nachbesteuerung angemeldet. Löhne aus selbstständigen oder unselbstständigen Nebenerwerbstätigkeiten, Renten, Alimente und Miet- und Pachterträge wurden auf der Einkommensseite gemeldet. Nur vereinzelt haben sich juristische Personen angezeigt.