Baselbiet
60000 Franken-Spende: Intransparenz-Vorwürfe an Wirtschaftskammer

Der Beitrag der Wirtschaftskammer Baselland an die Adresse der bürgerlichen Parteien sorgt für Unmut. SP-Ständerat sieht Fragen der Transparenz ungeklärt.

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Christoph Buser, Wirtschaftskammer-Direktor

Christoph Buser, Wirtschaftskammer-Direktor

Nicole Nars-Zimmer

Die Wirtschaftskammer Baselland teilte diese Woche mit, dass sie die bürgerlichen Parteien CVP, FDP und SVP mit 60‘000 Franken im Wahlkampf unterstützen werde. Der Direktor und Ständeratskandidat Christoph Buser (FDP) stellt sich auf den Standpunkt, dass er damit den Forderungen nach Transparenz nachkomme.

Sein Kontrahent im Ständeratswahlkampf sieht das anders. SP-Amtsinhaber Claude Janiak sagt gegenüber der „Schweiz am Sonntag“, die Transparenz sei damit „keineswegs“ erfüllt. Offen sei etwa, wie viel Buser aus der eigenen Tasche für den Wahlkampf bezahle.

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