Waldbrandgefahr
Absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe im Baselland

Der Kantonale Krisenstab Basel-Landschaft verfügt ab Freitag, den 24. April 2020, ein absolutes Feuerverbot in Wald und Waldesnähe. Grund sind ausbleibende Niederschläge und die aktuelle Trockenheit. Die Waldbrandgefahrenstufe bleibt nach wie vor 4 (hoch).

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Im Kanton Baselland gilt absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe.

Im Kanton Baselland gilt absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe.

KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Aktuell sind die Böden sehr trocken. Dies liegt an einem ausserordentlich niederschlagsarmen Frühling, den frühsommerlichen Temperaturen und die Bisenlage. Bisher haben schon einzelne Gemeinden in Baselland ein Feuerverbot auf ihrem Gebiet erlassen. Wie der kantonale Krisenstab in einer Medienmitteilung schreibt, ist momentan keine Entspannung absehbar. Deshalb gilt ab morgen Freitag, 24. April 2020, ein kantonales absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe.

Das heisst, es ist verboten, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu machen. Dieses Verbot gilt auch für eingerichtete Feuerstellen und Grills aller Art. Zudem ist es verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen. Das Steigenlassen von Heissluftballonen oder Himmelslaternen, welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, ist generell auch verboten.

Das Feuerentfachungsverbot gilt bis auf Widerruf.

Zudem ist, aufgrund mangelnder Niederschläge seit etwa einem Monat, die Wasserführung der Gewässer für die Jahreszeit sehr tief. Wasserentnahmen, die den Gemeindegebrauch überschreiten, sind nur mit einer entsprechenden Bewilligung des Kantons erlaubt. Sie sind aber mit Einhalten der entsprechenden Vorschriften zurzeit noch möglich. Als Gemeindegebrauch gelte laut Mitteilung zum Beispiel die gelegentliche Entnahme kleiner Wassermengen mit Kübel oder Giesskanne.