Regierungsrat
Arbeitgeber-Chefin fordert von den Bürgerlichen einen geschlossenen Auftritt

Barbara Gutzwiller fordert von den Baselbieter Bürgerlichen wirtschaftsnahe Kandidaten, die an die ganze Region denken. Die Parteizugehörigkeit sei sekundär.

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Barbara Gutzwiller, Arbeitgeberverband Basel: «Entscheidend ist das Profil. Die Person muss wirtschaftsnah sein und an die ganze Region denken, nicht nur kleinkrämerisch ans Baselbiet.»

Barbara Gutzwiller, Arbeitgeberverband Basel: «Entscheidend ist das Profil. Die Person muss wirtschaftsnah sein und an die ganze Region denken, nicht nur kleinkrämerisch ans Baselbiet.»

Kenneth Nars

Die Baselbieter Bürgerlichen blasen zum Angriff. SVP und FDP wollen mit einer zusätzlichen Kandidatur bei den anstehenden Regierungsratswahlen einen vierten bürgerlichen Sitz auf Kosten von Rot-Grün erobern.

Hinter den Kulissen liefern sich SVP und FDP derzeit einen Machtkampf, welche dieser beiden Parteien diese zusätzliche Kandidatur stellen darf. Nun schaltet sich Barbara Gutzwiller, Direktorin des Arbeitgeberverbands und FDP-Mitglied, in die schwierige Kandidatenkür der Bürgerlichen ein.

Im Interview mit der «Schweiz am Sonntag» nimmt sie die Parteileitungen in die Pflicht. Für Gutzwiller steht nicht im Vordergrund, welche Partei die zusätzliche Kandidatur stellt.

«Entscheidend ist das Profil. Die Person muss wirtschaftsnah sein und an die ganze Region denken, nicht nur kleinkrämerisch ans Baselbiet», sagt sie. Gutzwiller lässt jedoch durchblicken, dass sie einer Kandidatur aus den Reihen der FDP bevorzugen würde.

«Bei Majorzwahlen sind die Erfolgschancen der FDP in der Regel grösser als jene der SVP», sagt sie. So oder so fordert die Arbeitgeber-Direktorin von den Baselbieter Bürgerlichen einen geschlossenen Auftritt. «Sie müssen der Öffentlichkeit ein echtes, glaubwürdiges Viererticket präsentieren und gegen aussen geeint auftreten», sagt sie.

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