Arlesheim/Dornach
«La Colline»: Bundesgericht weist Beschwerde von Umweltschützern ab

Es ist der Schlusspunkt eines jahrelangen zermürbenden Rechtsstreits. Die Quartierpläne «La Colline» und «Schwinbach Süd» weisen keine schwerwiegenden Mängel auf, entscheidet das höchste Schweizer Gericht.

Benjamin Wieland
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Blick auf die Baustelle für die Überbauung La Colline in Arlesheim. Im Hintergrund: Das Goetheanum in Dornach.

Blick auf die Baustelle für die Überbauung La Colline in Arlesheim. Im Hintergrund: Das Goetheanum in Dornach.

bwi

Das Bundesgericht habe die Beschwerde der Stiftung Helvetia Nostra, die sich gegen das Bauvorhaben «La Colline» in Sichtweite des Goetheanums richtete, vollumfänglich abgewiesen. Das teilte die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) am späten Donnerstagnachmittag mit.

Im Grunde hatte das oberste Schweizer Gericht zu entscheiden, ob die Baselbieter Regierung korrekt handelte, als sie nicht auf eine Beschwerde der Stiftung einging. Helvetia Nostra hatte verlangt, dass Gebiete, die Teil der Quartierpläne «Uf der Höchi II» und «Schwinbach Süd» sind, unter Naturschutz zu stellen sind. Auch das Goetheanum spielte zweitweise eine Rolle bei den juristischen Auseinandersetzungen.

Polizei war Dauergast auf der Baustelle

Baustart für die Wohnüberbauung «La Colline» war im September 2020. Umweltschützer erwirkten jedoch mehrfach Baustopps. Trotz vorliegender Baubewilligung standen die Bagger immer wieder still. Auch die Polizei und die kantonalen Behörden schauten regelmässig beim Bauplatz in Arlesheim vorbei. Mitglieder der Initiative Natur- und Kulturraum Arlesheim-Dornach (IDA) wiesen darauf hin, dass wegen der Bauarbeiten der Schwinbach mit Substanzen verschmutzt werde, unter anderem fliesse Betonwasser in das Gewässer. Die Bauherrin gestand gewisse Mängel ein und gab danach eigene Messungen in Auftrag.

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