Atomdebatte
Auch Baselbieter Regierung gegen Fessenheim-Verlängerung

Die Baselbieter Regierung hält an ihrer Forderung fest, dass das AKW Fessenheim still zu legen ist. Sie appelliert an die französische Regierung, die Laufzeit fürs AKW trotz Freipass der Aufsichtsbehörde nicht zu verlängern.

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Der älteste Reaktor Frankreichs in Fessenheim (Archiv)

Der älteste Reaktor Frankreichs in Fessenheim (Archiv)

Keystone

Die Regierung habe Kenntnis genommen von der Empfehlung der französischen Atomaufsicht ASN, die Laufzeit des Reaktorblocks 1 im AKW Fessenheim unter Auflagen zu verlängern, schreibt die Regierung. Um gleich anzufügen, was sie davon hält: Nichts: Sie appelliert viel mehr an die französische Regierung, dieser Empfehlung nicht zu folgen.

Man halte «vollumfänglich an den Forderungen fest, die sie zusammen mit der Regierung des Kantons Basel-Stadt in einem Schreiben an den Präsidenten des Conseil Régional Alsace vom 1. April deponiert» habe. Die Baselbieter Regierung erachtet das veraltete AKW Fessenheim nach wie vor als ernsthafte Bedrohung für die regionale Bevölkerung.

Leuthard soll intervenieren

Gleichzeitig wiederholt die Regierung ihre Forderung an Bundesrätin Doris Leuthard. Die Energieministerin soll bei den französischen Behörden vorstellig zu werden, um eine Stilllegung des Atomkraftwerks Fessenheim zu erwirken. (rsn)

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