Regierung
Baselland fördert gemeinnützigen Wohnungsbau

Der Kanton Baselland fördert künftig den gemeinnützigen Wohnungsbau. Finanzielle Unterstützung gibt es für Neubauten und für die Sanierung bestehender Gebäude jedoch nur unter der Voraussetzung, dass energietechnische Minimalstandards erfüllt werden.

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Gemeinnütziger Wohnungsbau

Gemeinnütziger Wohnungsbau

bz Basellandschaftliche Zeitung

Für Neubauten und Sanierungen gibt es einen Zustupf, wenn sie den Anforderungen des Standards Minergie oder Minergie-P entsprechen, wie die Baselbieter Regierung am Dienstag mitteilte. Sanierungen werden auch dann unterstützt, wenn sie die Vorgaben des nationalen Förderprogramms «Das Gebäudeprogramm» mit dem Standard «Bonus Gesamtsanierung, Stufe ohne Minergie» erfüllen.

Für die Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften und anderer Organisationen des gemeinnützigen Wohnungsbau hat die Regierung eine Verordnung erlassen, die ab 1. Juni für vorerst drei Jahre gilt. In dieser Zeit will die Regierung mit den Fördermassnahmen Erfahrungen sammeln.

Finanziert wird die Unterstützung aus dem Fonds zur Förderung des Wohnungsbaus. Je nach gewähltem Standard und Anzahl Zimmern werden pro Wohnung als einmaliger Beitrag zwischen 1000 und 10'400 Franken ausbezahlt. Die Höhe der jährlichen Fördersumme kann nach Angaben der Regierung noch nicht abgeschätzt werden.