Landrat
Baselland muss Angebote für psychische Gesundheit stärken

Die Baselbieter Regierung muss während der Corona-Pandemie mehr Anstrengungen für die psychische Gesundheit der Bevölkerung unternehmen. Der Landrat hat am Donnerstag eine entsprechende Motion mit 55 zu 29 Stimmen bei 1 Enthaltung an die Regierung überwiesen.

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Die Corona-Krise stellt für viele Menschen auch eine psychische Belastung dar. (Symbolbild)

Die Corona-Krise stellt für viele Menschen auch eine psychische Belastung dar. (Symbolbild)

Getty Images

Die Landrätin der Grünen fordert in ihrer dringlich eingereichten Motion, dass die Regierung zusätzliche niederschwellige Angebote zur psychologischen und psychotherapeutischen Betreuung schaffen muss. Bestehende Angebote müssen zudem gestärkt werden und Betroffene müssen bei Anzeichen psychischer Probleme ohne lange Wartezeiten und hohe Eigenkosten Hilfe erhalten.

Die Landrätin begründet ihre Forderungen in ihrer Motion damit, dass die Corona-Krise für viele Menschen auch eine psychische Belastung darstelle. So hätten die Anfragen für ambulante und stationäre Aufnahmen in den vergangenen Wochen viel stärker zugenommen als in der ersten Pandemie-Welle.

Wie das Regionaljournal Basel von SRF am Mittwoch berichtete, seien besonders viele Kinder und Jugendliche im Baselbiet wegen der Corona-Pandemie psychisch angeschlagen: Die Zimmer der Kinder- und Jugendpsychiatrie Baselland seien doppelt belegt und es könnten nur noch dringende Fälle aufgenommen werden.